Jürgen Scheurer Jürgen Scheurer | Donnerstag 21. Mai 2026 | Als PDF herunterladen

WIRSOL realisiert 2,2-MWp-Solarprojekt für die Stadtwerke Speyer

Ein Kraftpaket für die lokale Infrastruktur

Waghäusel/Speyer. Die Weichen für eine souveräne und krisenfeste Energieversorgung im Raum Speyer sind gestellt. Der Solarspezialist WIRSOL hat für die Stadtwerke Speyer GmbH (SWS) eine großflächige Photovoltaik-Freiflächenanlage fertiggestellt, die einen entscheidenden Beitrag zur Resilienz der kommunalen Infrastruktur leistet. Mit einer installierten Gesamtleistung von 2,2 Megawatt-Peak (MWp) speist die Anlage ihre grüne Energie direkt in das lokale Stromnetz ein.

Technologische Präzision trifft auf strategische Weitsicht

Den sichtbaren Korpus der Anlage bilden 3.110 hocheffiziente Module der neuesten Generation – jedes einzelne mit einer Nennleistung von 710 Watt-Peak (Wp). WIRSOL setzt hier bewusst auf High-Performance-Komponenten, die auch bei wechselhaftem Wetter zuverlässig Strom liefern und auf der verfügbaren Fläche von rund 2,9 Hektar maximale Erträge erzielen. Sieben leistungsstarke Wechselrichter – die Herzstücke jeder PV-Anlage, die den von den Modulen erzeugten Gleichstrom in netzkompatiblen Wechselstrom umwandeln – sorgen für Systemstabilität und eine verlustfreie Einspeisung.

Das Besondere an dieser Anlage ist ihr klares Nutzungskonzept: Sie ist als Überschusseinspeiseanlage konzipiert. Das bedeutet in der Praxis: Der gesamte erzeugte Solarstrom – rechnerisch rund 2,5 Millionen Kilowattstunden pro Jahr – fließt vollständig in das Netz der Stadtwerke Speyer. Primär versorgt die Anlage das direkt benachbarte Wasserwerk Süd: Über 50 Prozent des erzeugten Solarstroms wird unmittelbar vor Ort verbraucht – direkt dort, wo sauberes Trinkwasser für die Bürgerinnen und Bürger Speyers aufbereitet wird. In sonnenreichen Sommermonaten, wenn die Produktion den Eigenverbrauch des Wasserwerks übersteigt, kommen die Überschüsse dem Regionalstrom-Angebot der SWS zugute – und ermöglichen so noch mehr Speyerer Haushalten Zugang zu regionalem Grünstrom. Jede erzeugte Kilowattstunde bleibt in der Region und trägt dazu bei, die Trinkwasserversorgung zunehmend auf erneuerbare Energien umzustellen.

Bild zur Presseinformation von WIRSOL (2)

Copyright: WIRSOL Aufdach GmbH

Unabhängigkeit als Wettbewerbsvorteil

„In einem volatilen Energiemarkt ist Unabhängigkeit die wichtigste Währung für kommunale Versorger“, betont Johannes Groß, Geschäftsführer von WIRSOL. „Wir freuen uns, die Stadtwerke Speyer ihre Klimaziele zu unterstützen. Diese Anlage ist ein Statement für regionale Souveränität.“

Auch auf Seiten der Stadtwerke ist die Begeisterung spürbar. Sabrina Schaefer, Teamleiterin Erneuerbare Energien bei den SWS und treibende Kraft hinter dem Projekt, steht seit dem ersten Spatenstich mitten im Geschehen. Hinter der Inbetriebnahme stecken Jahre intensiver Vorarbeit: Ramm-Sondierungen für die Statik auf dem abschüssigen Hanggelände zwischen Römerberg und Speyer, Artenschutzgutachten, archäologische Prüfungen, Abstimmungen mit der SGD Süd, dem Landesbetrieb Mobilität und den Pfalzwerken – und das alles innerhalb einer sensiblen Wasserschutzzone, die dem gesamten Areal strenge Rahmenbedingungen vorgibt.

Für WIRSOL bedeutete das: absolutes Rauchverbot auf der Baustelle, sämtliche Baumaschinen mussten auf biologisch abbaubare Hydrauliköle umgerüstet werden, kein Tropfen Betriebsstoff durfte den Boden berühren, und selbst die Baustraße musste mit Basaltschotter befestigt werden, um den strengen Wasserschutzverordnungen zu entsprechen – jeder Handgriff musste dem höchsten Umweltstandard genügen. Dass das Projekt unter diesen anspruchsvollen Voraussetzungen reibungslos und termingerecht realisiert wurde, ist nicht zuletzt ein Beleg dafür, dass WIRSOL auch für komplexe Bauvorhaben in sensiblen Umgebungen der richtige Partner ist. Frau Schaefer betont, dass ein solches Projekt nicht ohne Ausdauer und langen Atem zu stemmen sei – die jahrelange Vorarbeit habe sich jedoch in jedem Fall gelohnt. Für die Stadtwerke Speyer sei der Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energien kein Trend, sondern eine seit jeher gelebte Überzeugung.

Wirtschaftlichkeit und Verantwortung

Die Zusammenarbeit zwischen WIRSOL und den Stadtwerken Speyer zeigt, wie moderne Industrielösungen den kommunalen Sektor stärken können:

  • Maximale Resilienz: Schutz vor schwankenden Strommarktpreisen durch Eigenstromnutzung.
  • Zukunftssicherheit: Einsatz langlebiger Top-Technologie (710 Wp Module) für jahrzehntelange Erträge.
  • Nachhaltige Bilanz: Die Stadt Speyer profitiert von einer nahezu klimaneutralen Bereitstellung ihrer wertvollsten Ressource.

Mit dem erfolgreichen Abschluss dieses Projekts festigt WIRSOL seine Rolle als verlässlicher Partner für Stadtwerke und Industrieunternehmen, die den Umbau ihrer Energieinfrastruktur entschlossen vorantreiben. Für die Bürgerinnen und Bürger Speyers ist die Anlage auf dem Hanggelände zwischen Römerberg und Speyer mehr als nur eine Reihe blau schimmernder Paneele – sie ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass ihre Stadt die Energiewende nicht nur begleitet, sondern aktiv gestaltet. Sauberes Wasser, sauberer Strom, eine saubere Zukunft: Speyer macht’s vor.

Bild zur Presseinformation von WIRSOL (1)

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